Die Wasseroberfläche bedeckt sich allmählich mit einem dichten und gleichmäßigen Pflanzenbewuchs. Es gibt zwei Hauptszenarien:
- Wasserlinsen (Lemna / Spirodela): Eine Vielzahl winziger, freier, nicht verwurzelter Schwimmblätter, die eine kompakte, vom Wind bewegte Decke bilden.
- Wasserkastanien (Trapa natans): Gezackte Blattquirle, die an der Oberfläche treiben und über einen Stiel mit dem Grund verbunden sind. Sie produzieren Ende des Sommers harte, schwarze, stachelige Früchte.
In beiden Fällen ist die Verdeckung vollständig: Die Oberfläche ist nicht mehr sichtbar, das Wasser ist verdeckt und die Kolonisierung konzentriert sich vorrangig in ruhigen Zonen (Buchten, geschützte Ufer, Zonen ohne Strömung). Diese Überwucherung ist eines der deutlichsten Anzeichen für ein stark gestörtes Milieu.
